Montag, 06.07.2009 in Frankfurt, meine Armbanduhr zeigt 22:20uhr, Emirates Flug EK 48 wartet auf die Startfreigabe. An Bord ich, möge die Reise beginnen... Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf, was erwartet mich in diesem neuen Lebensabschnitt, komme ich mit der Sprache zurecht, wann gibt´s eigentlich Essen??? Egal, jetzt heißt es: good by Frankfurt, good bye Deutschland, good bye Heimat, wird schon klappen! 22:32uhr, Start ist erfolgt, endlich geht es los. Neben mir vertraute Gesichter, Annika und Janina, jeweils unterwegs in gleicher Mission. Nächster Stop, Dubai International Airport. So langsam legt sich die Aufregung und die Vorfreude überwiegt, ein guter Anlass erstmal ein Glas Wein zu trinken. Der gut sechstündige Flug vergeht in windeseile. Beim Verlassen des Fliegers in Dubai die erste unangenehme Überraschung. Die Sonne knallt bereits um kurz vor 7uhr als wenn es kein Morgen gäbe, gefühlte 40°C, doch die Frisur sitzt. Drei Stunden aufenthalt, dann geht´s weiter. Ich beschließe erstmal ein kleines Frühstück zu mir zu nehmen, muss dann jedoch enttäuscht feststellen keine Dirham mitgenommen zu haben, egal, gibt ja im nächsten Flieger wieder was! Der gut 20-stündige Flug nach Auckland erfolgt im geregelten Rhytmus, ein Filmchen schaun, essen, schlafen, wieder ein Filmchen, essen, schlafen, usw.. Hierzu nochmal ein Lob an den Emirates Küchenchef, gut gemacht! Kurz vor 14Uhr, eine Lautsprecherdurchsage reißt mich aus dem Halbschlaf: "Bitte bringen Sie Ihre Rückenlehnen in eine aufrechte Position, klappen Sie Ihre Tische hoch und schnallen Sie sich an, wir landen in kürze!" Nach dem Landen ab zu den Gepäckbändern. Ein Koffer, zwei Koffer, nanu, wo ist das Sperrgepäck? Nach kurzer aber erfolgreicher Orientierung habe ich alles beisammen und es kann losgehen. Nach dem Verlassen des Duty-Free Bereichs werden wir bereits von Micheal erwartet, dieser stellt sich jedoch als normaler Taxifahrer raus, aber angesichts des doch ausreichend vorhandenen Gepäcks nun auch egal. Nach gut 45minütiger Fahrt kommen wir im Unihouse an, der ersten Bleibe in der neuen Heimat. Was soll ich sagen, Unihouse... Auf jeden Fall eine neue Erfahrung in meinem Leben! Egal, zum schlafen für die ersten Nächte reicht´s. Am ersten Tag muss natürlich auch noch ein Blick auf die Uni geworfen werden, gesagt, getan! Die Massey stellt sich als idyllisch gelegen heraus, in mitten einer A
nhöhe, direkt hinter einem bewaldeten Hügel. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich jedoch nocht nicht, dass ich den besagten Hügel in naher Zukunft und mehrmaligemtäglichen Überschreiten noch verfluchen würde.. Leider beschränken sich die Eindrücke der ersten Tage hauptsächlich auf den doch sehr schönen, aber anstrengen Weg zur Uni und den ersten formellen Angelegenheiten. Welcome-Morning für die neuen Studenten, Vorstellung der verschiedenen Associations, etc. Hier möchte ich jedoch nicht den alltäglichen Sausage-Sizzle auf dem Campus verschweigen, dieser hat mich die ersten Tage gut versorgt. In den nächsten Tagen steht noch einiges auf dem Programm, die Suche einer neuen Wohnung, Anschaffung eines neuseeländischen Mobiltelefones, Anmeldung im Recreation Centre, etc... Soweit erstmal für's Erste, der Schlafmangel fordert seinen Tribut, in diesem Sinne...
Dienstag, 11. August 2009
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