Samstag, 5. September 2009

North Harbour Rugby und Piha Beach

Montag, 03.08.2009, und wieder eine Woche ist ins Land gegangen. Zwar war diese nicht ganz so ereignisreiche wie die Vorige, aber ein bisschen was gesehen bzw. erlebt habe ich trotzdem. Mal abgesehen vom üblichen Rhytmus Vorlesung, Essen, Schlafen, Sport, usw., stand am Freitag wieder mal etwas neues auf dem Programm, der Besuch eines Rugby-League-Spieles im benachbarten North-Harbour-Stadium. Ein Ticket kostete für einen Studenten erschwingliche 5$ und dafür bekam man knapp zwei Stunden gute Unterhaltung. Aufgrund meines nicht vorhandenen Rugby-Regel-Wissens fasse ich mich lieber kurz und schildere die Dinge aus meiner Sicht. Bevor das eigentliche Spiel begann machte ich mich zunächst einmal mit dem Catering-Angebot vertraut und ich stellte zu meiner eigenen Überraschung fest, dass dieses doch sehr einem Fußballspiel in Deutschland erinnerte. So gab es vom obligatorischen Fast-Food, über Bier bis hin zum Eis eigentlich alles, was das Herz eines Rugby-Fans begehrt. Die Stimmung im Stadion war ok und da ich von den Regeln und dementsprechend auch von den taktischen Finessen nichts verstand, erfreute ich mich an gelegentlichen Tacklings und Kicks. In einem regelrechten Herzschlag-Finish bezwang North Harbour vor heimischer Kulisse Canterbury mit 22-19.

Am nächsten Tag stand wieder eine kleine Etappe auf dem Programm. Ziel dieses mal war Piha-Beach, ein bei Surfern beliebter Strand ca. eine Autostunde südöstlich von Auckland. Gegen 11Uhr erreichten wir unser Ziel und machten uns auf zur Erkundung des Lion-Rock. Dieser kleine Berg direkt am/im Meer ähnelt aus der Ferne einem liegenden Löwen, daher auch der Name. Früher diente er den Maori als Verteidigungsstätte gegen Angriffe befeindeter Stämme. Vom Lion Rock aus eröffnet sich eine wunderschöne Aussicht über den Nord- und Südstrand Pihas. Zurück auf Strandebene musste die Kulisse und die Weite genutzt werden um eine kleine Runde Beachsoccer zu spielen. Angesichts des zwar schönen aber kalten Wetters die eindeutig bessere Variante zum Schwimmen! :) Auf dem Rückweg wurde noch ein kleiner Stop in einem netten kleinen Café eingelegt und ein kleiner Snack gegessen.

Für den Abend hatten wir ( Annika, Eric, Janina, Hinnerk und ich ) beschlossen gemeinsam zu kochen. Nun gut, wie sich im Nachhinein herausstellte war mein Geschmack leider nicht ganz getroffen, es gab Muscheln. Jedoch bin ich jetzt wieder um eine Erfahrung reicher und kann in Zukunft wenigstens sagen, dass ich es wenigstens mal getestet habe, ist doch auch was feines!:D Jetzt steht gleich wieder Uni auf dem Programm, welches von mir natürlich erfodert "always be well prepared" zu sein, deswegen will ich das jetzt mal lieber machen. :)

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